Wegweiser für Vorsorge, Trauer und Trost

Monat: Juli 2023

Führungsreihe auf den städtischen Friedhöfen

Führungsreihe auf den städtischen Friedhöfen in Bielefeld

Die städtischen Friedhöfe neu entdecken – sie sind nicht nur Bestattungsorte, sondern auch Orte, an denen Stadtgeschichte sowie Flora und Fauna erlebbar sind

Sonntag, 13. August 2023, 11:00 – 12:30 Uhr
Friedhof Theesen – Ein grüner Stadtteilfriedhof stellt sich vor

Der 1939 eingeweihte Friedhof Theesen liegt ruhig und ortsnah neben der evangelischen Kirche. Die harmonische Anlage mit schönem alten Baumbestand und weitläufigen Rasenflächen lädt zum Verweilen ein. Beim Rundgang über diesen Friedhof erfahren Sie Interessantes zur Entstehungsgeschichte und Informatives zu den hier angebotenen Grabarten.

Leitung: Katrin Janinhoff, Martina Hollmann
Treffpunkt: Friedhof Theesen
Haupteingang Theesener Straße


Sonntag, 20. August 2023, 11:00 – 12:30 Uhr
Johannisfriedhof – Ein Friedhof erzählt Geschichten
90 Minuten zwischen Leben und Tod mit Heinz Flottmann. Der Johannisfriedhof ist ein ganz besonderer Ort. Spektakuläre Grabsteine, ungewöhnliche Natur und viel lokale „Ex-Prominenz“ machen den Parkfriedhof zu einem Stückchen Erde, auf der Erinnerung und Vergessen auf natürliche Art und Weise ineinander übergehen. Ein Spaziergang zurück zu den Wurzeln mit Gedanken, Anekdoten, Liedern und wenig Beachtetem.

Treffpunkt: Johannisfriedhof-Friedhofskapelle
Am Botanischen Garten 1d
Kostenbeitrag: 13,00 Euro


Sonntag, 10. September 2023, 11:00 – 12:00 Uhr
Sennefriedhof – Kunst und Kultur im Zeichen der Zeit
Der über 110 Jahre alte Sennefriedhof ist einer der bedeutendsten Friedhöfe im Bielefelder Stadtgebiet. Nicht nur seine Größe, sondern auch seine wunderschöne Anlage mit den künstlerisch wertvollen Grabsteinen und den historischen Gebäuden machen ihn zu einem ganz besonderen Ort der Geschichte und Kultur. In dieser Führung geht es explizit um den kunsthistorischen Aspekt dieses Friedhofs. Angefangen bei der Geschichte des Friedhofs bis hin zur Vorstellung interessanter Grabmale namhafter Künstler. Es wird auch darüber informiert, wie man ein solches Erbe bewahrt und in die Zukunft führt.

Leitung: Silke Kroll und Martina Hollmann
Treffpunkt: Sennefriedhof, Haupteingang
Brackweder Straße 80


Sonntag, 17. September 2023, 11:00-12:30 Uhr
Johannisfriedhof – Zurück zu den Wurzeln
90 Minuten zwischen Leben und Tod mit Heinz Flottmann. Der Johannisfriedhof ist ein ganz besonderer Ort. Spektakuläre Grabsteine, ungewöhnliche Natur und viel lokale „Ex-Prominenz“ machen den Parkfriedhof zu einem Stückchen Erde, auf der Erinnerung und Vergessen auf natürliche Art und Weise ineinander übergehen. Ein Spaziergang zurück zu den Wurzeln mit Gedanken, Anekdoten, Liedern und wenig Beachtetem.

Treffpunkt: Johannisfriedhof-Friedhofskapelle
Am Botanischen Garten 1d
Kostenbeitrag: 13,00 €


Sonntag, 22. Oktober 2023, 11:00 – 12:30 Uhr
Johannisfriedhof – Ein Friedhof erzählt Geschichten
Neben seiner Hauptfunktion als Bestattungsort hat der Johannisfriedhof zusätzlich eine große Bedeutung für das Bielefelder Grünsystem. Die reizvolle Anlage verfügt über üppige Pflanzstreifen zwischen den Gräbern, eine ausgedehnte Rasenachse sowie einen geschwungen geführten Rundweg. Daneben zeugt der reichhaltige alte Baum- und Rhododendronbestand von der früheren großzügigen Ausstattung. Der Johannisfriedhof wird von einer Vielzahl an historisch und künstlerisch wertvollen Grabmalen geprägt. Hier finden sich ausgedehnte Familiengrabstätten mit prunkvollen Monumenten und aufwändigen Einfassungen. Bekannte Bielefelder Bürgerinnen und Bürger, Fabrikanten und Politiker haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Einige dieser Grabmäler stehen bereits unter Denkmalschutz, weitere werden hinzukommen. Bei diesem Rundgang werden Sie nicht nur Details zu ausgewählten Denkmälern erfahren, sondern auch Wissenswertes über diejenigen Personen, deren Grabstätten diese Steine zieren.

Leitung: Katrin Janinhoff und Martina Hollmann
Treffpunkt: Johannisfriedhof Friedhofskapelle
Am Botanischen Garten 1d

Foto: Markus Galla

Vorsorgeregister

Vorsorgeregister hat Vorteile für Ärzte und Patienten

Funktionserweiterung des ZVR trat im Januar 2023 in Kraft.

Das Zentrale Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer (ZVR) trägt maßgeblich zur Rechtssicherheit und Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Bürger/innen bei. Es wird bereits seit 2004 von der Bundesnotarkammer als staatliche Einrichtung geführt. Dort sind inzwischen über 5,6 Millionen Vorsorgeverfügungen registriert. Bisher konnten nur Betreuungsgerichte das ZVR einsehen. Die Funktionserweiterung des ZVR beruht auf dem Gesetz zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts, das am 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist. Die Erweiterung des Einsichtsrechts auf Ärztinnen und Ärzte hat greifbare Vorteile für Patient, Arzt und Betreuungsrecht.

Viele Ärztinnen und Ärzte haben es in ihrem Klinikalltag häufig mit Personen zu tun, die in einer gesundheitlichen Notsituation keine eigenen Entscheidungen mehr treffen können. Durch eine Abfrage des Vorsorgeregisters können Ärzte nun schnell und einfach erfahren, ob und welche Vorsorgeregelungen ein Patient für den Notfall getroffen hat und wer für ihn Entscheidungen zum Wohl des Patienten fällen darf.

Im Hinblick auf die Betreuungsrechtsreform ist auch der Umfang des Registerinhalts erweitert worden. Seit dem 1. Januar 2023 können Bürger/innen neben Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen auch isolierte Patientenverfügungen und Widersprüche gegen das neu eingeführte Ehegattennotvertretungsrecht registrieren. Weitere Informationen zum Zentralen Vorsorgeregister und zum Ärzteeinsichtsrecht finden Sie im Internet unter www.vorsorgeregister.de

Foto: fotolia

Neue Hospizbegleiter starten ins Ehrenamt

Sterbende zu begleiten heißt zuzuhören

Neue Hospizbegleiter des Ev. Johanneswerks starten ehrenamtlich in sechs Bielefelder Altenheimen und in der privaten Häuslichkeit

Sie setzen sich bewusst mit dem Thema Sterblichkeit auseinander, um andere auf ihrem schweren Weg begleiten zu können: Acht Bielefelder haben ihre Ausbildung zum Hospizbegleiter im Ev. Johanneswerk erfolgreich abgeschlossen und engagieren sich jetzt ehrenamtlich in der Sterbebegleitung. Ihre Einsatzorte: Sechs Pflegeeinrichtungen des diakonischen Trägers und das private Zuhause Betroffener, die über das Palliativnetz Bielefeld vermittelt werden.

Ein dreiviertel Jahr lang hatten sich die Kursteilnehmer vorbereitet, trafen sich wöchentlich und stiegen intensiv in die Thematik von Tod und Sterben, aber auch die eigene Vergänglichkeit ein – etwas, das einige anfangs an persönliche Grenzen führte. „Unser eigenes Ende ist selten ein Thema, das auf den Tisch kommt, wenn man abends gemütlich mit Freunden zusammensitzt“, erläutert erklärt Hospizkoordinatorin Eva Blomeier, die den Kurs leitet und nun die Zertifikate an die neuen Hospizbegleiter übergab. Doch es sei wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, um Verständnis für die Gedanken und Bedürfnisse Sterbender zu entwickeln.

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