Wegweiser für Vorsorge, Trauer und Trost

Kategorie: Trauer

Bestattung der Sternenkinder in Bielefeld

Beerdigung der Sternenkinder aus Bielefelder Krankenhäusern

Ein Kind während der Schwangerschaft zu verlieren ist eine sehr schmerzliche Erfahrung. Jedes Kind, wie klein auch immer es sein mag, darf individuell von den Eltern bestattet werden.
Wenn keine individuelle Bestattung gewünscht wird, sorgen die Krankenhäuser in Bielefeld in Zusammenarbeit mit der Stadt für eine würdige Bestattung der tot- und fehlgeborenen Kinder und übernehmen die Kosten.
Montag den 02. Mai 2022
Beginn: 14.30 Uhr
im Atrium hinter der Alten Kapelle auf dem Sennefriedhof

Die Eltern und Angehörigen sind herzlich dazu eingeladen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Barbara Fischer, Klinikseelsorgerin,
Tel: 0521/943-7775

Trauercafé im BZ Kreuzstraße immer am 1. Sonntag im Monat

Trauercafé im BZ Kreuzstraße in Bielefeld

Sonntags gemeinsam Kaffeetrinken

Ein Ort zum Reden, Lachen, Weinen und Trösten ist das Offene Trauercafé im Begegnungszentrum Kreuzstraße der Diakonie für Bielefeld an jedem 1. Sonntag im Monat.

Das nächste Trauercafé hat am Sonntag, den 3. April 2022, geöffnet. Von 15:00 bis 17:00 Uhr sind alle Menschen in Trauer, die nicht alleine ihren Sonntagskaffee trinken möchten, in das Begegnungszentrum in der Kreuzstraße 19a eingeladen. Erfahrene ehrenamtliche Mitarbeitende spenden Trost oder hören einfach nur zu.

 

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Friedhöfe sind Orte der Ruhe

Der Friedhof, ein Ort auch für die Lebenden

Die Vegetation auf manchen Friedhöfen ähnele derjenigen vor 150 Jahren.

Friedhöfe gehören nach Worten der Botanikerin Corinne Buch zu den artenreichsten Flächen in Städten.

Friedhöfe sind Orte der Ruhe. Hier finden Besucher die notwendige Stille zur Besinnung und für die Trauer um Verstorbene. Gleichzeitig bieten Friedhöfe bei entsprechender naturnaher Gestaltung wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Weiterlesen

Neue Trauergruppe startet Anfang November 2021

Wegbegleitung für Trauernde

Plätze in neuer Trauergruppe frei

Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen erscheinen gewohnte Wege oft versperrt oder mühsam zu gehen. Die Hospizarbeit im Ev. Johanneswerk bietet für Menschen in Trauer ab November eine Wegbegleitung im Rahmen von Gruppentreffen an, um ihren Verlust zu bewältigen. Begleitet und unterstützt werden sie von zwei ausgebildeten Trauerbegleiterinnen. Für die Treffen sind jetzt wieder einige Plätze frei geworden. Innerhalb der Trauergruppe können Betroffene in einem geschützten Raum über ihre Gefühle sprechen, sich mit anderen austauschen und Verständnis für ihre Situation erleben.

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T•O•M – Trauerbegleitung · Orientierung · Miteinander

Begleitung für Eltern mit Sternenkindern

Für Eltern, deren Kind während der Schwangerschaft oder nach der Geburt verstirbt, bricht eine Welt zusammen, egal, in welcher Schwangerschaftswoche und unter welchen Umständen dies geschieht. Mit einer Schwangerschaft sind Hoffnungen, Wünsche und Zukunftsplanungen verbunden.

Eine Fehlgeburt ist leider immer noch ein Tabuthema; Sterneneltern wird häufig zu wenig Verständnis entgegengebracht und zu wenig Raum geschaffen, sich mit ihrer Situation auseinander zu setzten.

Diesen Raum möchte ich anbieten. Einmal anhand einer festen Trauergruppe für Sternenmütter und einmal durch ein offenes Sternenelterncafé.

Wer ich bin?
Ich heiße Lea Epp, bin Sozialpädagogin, Mitte dreißig, Mama von Sternenkindern und esse unheimlich gerne Kekse. Seit Anfang 2021 biete ich durch meine emphatische, strukturierte, feinfühlige und reflektierende Art diese Begleitung in und um Bielefeld an.

Die Begleitung und die Treffen sind kostenlos und richten sich an alle Betroffenen und Angehörigen. Egal ob der Verlust vor kurzer Zeit war oder schon länger her ist.

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage
www.tom-trauergruppe.webnode.com
Sie können sich auch gern direkt bei mir melden: lea.epp@gmx.de

 

Hospizarbeit: So viel Begleitung wie möglich

DiakonieVerband Brackwede begleitet Menschen auf dem letzten Lebensweg

Menschen ein würdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen – das hat sich die Hospizarbeit im Bielefelder Süden zur Aufgabe gemacht. Doch wie kann die Begleitung Todkranker in Zeiten der Corona-Pandemie aussehen? Sabine Kroll von der Hospizarbeit der DiakonieVerband Brackwede fasst es so zusammen: „So viel Schutz wie nötig – so viel Begleitung wie möglich.“

Die Pandemie stellt uns alle seit einem Jahr vor große Herausforderungen. Von den Menschen, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden, verlangt sie noch mehr. Denn gerade dann sind Nähe und Zuwendung besonders wichtig. Das Ziel: Niemand muss allein sterben. Beim DiakonieVerband Brackwede übernehmen drei Hauptamtliche und rund 75 besonders geschulte ehrenamtliche Kräfte die professionelle Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen. Finanziert wird diese Hospizarbeit unter anderem über die Kirchensteuer und Spenden.

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Wir konnten nicht Abschied nehmen

Ein immer wiederkehrendes Thema in unseren Trauergruppen ist das nicht Abschied nehmen können.

Da ist es zum einen der Unfalltod, der Suizid oder eine ungeklärte Todesursache, die eine persönliche Verabschiedung nicht möglich gemacht haben. Nun erleben wir in den letzten Monaten eine Vielzahl an Trauernden, denen es durch die Kontaktbeschränkungen oder eigene Quarantäne gar nicht möglich war, ihre Angehörigen im Krankenhaus, im Pflegeheim zu besuchen oder sich persönlich zu verabschieden. Zurück bleiben immer Angehörige, denen ein wichtiger Teil auf ihrem Trauerweg fehlt – das Begreifen des Verlustes.

Uns ist es wichtig, unsere Teilnehmer*innen anzuregen „ins Tun“ zu kommen, dem Unfassbaren nicht ohnmächtig ausgeliefert zu sein. Vielleicht ist noch ein Gespräch mit dem Pflegepersonal hilfreich, um offene Fragen und Unsicherheiten zu klären. So kann auch noch ein Brief oder Gedicht geschrieben, ein Bild gemalt werden und als Beigabe mit in den Sarg gelegt werden. Falls das nicht möglich ist, kann das Gestaltete später auf dem Friedhof oder an einer anderen Stelle vergraben werden.

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Uni-Studie zur Trauer ab 60 Jahre

Studie der Universität Leipzig zu Trauer und Verlust ab 60 Jahren

Am Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Universität Leipzig wird aktuell eine Studie zu Trauer und Verlust im höheren Lebensalter durchgeführt. Die Studie richtet sich an Personen ab dem 60. Lebensjahr, die den Verlust einer ihnen nahestehenden Person erlebt haben, der mindestens 6 Monate oder länger zurückliegt und die sich dadurch belastet fühlen. Im Rahmen der Studie sollen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für Trauernde (Programm A: Online-Selbsthilfe, Programm B: Trauerratgeber) getestet werden. Eine Studienteilnahme ist deutschlandweit möglich. Teilnehmer*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30,00 Euro.

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Der Día de los Muertos

Der Día de los Muertos kommt nach Deutschland

Das Blumenbüro Holland lädt dazu ein, den Feiertag Allerseelen am 02. November mit frischen Blumen, Blumenkronen und Totenkopf-Symbolik nach mexikanischem Vorbild zu feiern.

Hintergrund: Trauerkultur verändert sich
Die Feiertage Allerheiligen und Allerseelen verlieren zunehmend an ihrer traditionellen Bedeutung. Nur noch 11 Prozent der Befragten bringen laut einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) jedes Jahr die Lieblingsblumen an das Grab ihrer Verstorbenen. Und nur noch für 6 Prozent sind Allerheiligen und Allerseelen ein Anlass, um mit Angehörigen der schönen Momente mit ihren Verstorbenen zu gedenken. Allerdings fänden 69 Prozent der Befragten es schön, wenn ihre Nachkommen auf festliche und fröhliche Art und Weise ihrer gedenken würden.

Feiern in Mexiko: Der Día de los Muertos
Entgegen der schwermütigen deutschen Gedenktraditionen werden die Verstorbenen in Mexiko jedes Jahr am 02. November mit einem ausgelassenen Fest gefeiert. Beim Día de los Muertos („Tag der Toten“) gibt es blumen-geschmückte Altäre in Gedenken an die Verstorbenen, farbenfrohe Papiergirlanden auf den Friedhöfen, Totenkopf-Schminke in den Gesichtern der Menschen, Blumenkronen auf den Köpfen, leckeres Essen, Musik und gemeinsames Zusammensein mit Freunden und Familie. Bunt, blumig und lebendig. Diese drei Begriffe stehen als charakteristische Züge des mexikanischen Día de los Muertos. So übersetzt der fröhliche Gedenktag die schwermütige Haltung der alten Traditionen in eine moderne Gesellschaft mit einem lebensbejahenden Gedenkfest.

Foto: Blumenbüro Holland

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