Wegweiser für Vorsorge, Trauer und Trost

Kategorie: Gemeinschaft

Ehrenamtliche in der Hospizarbeit

Die Zeitschenker
Ehrenamtliche in der Hospizarbeit

Mit diesen Worten beschreiben sich die neuen Ehrenamtlichen des ambulanten Hospizdienstes im AWO Kreisverband – „Die Zeitschenker“. Im Frühjahr haben sie einen umfangreichen Kurs abgeschlossen, der sie auf ihre zukünftige Aufgabe als Hospizehrenamtliche vorbereitet hat. Sie bringen sich selbst, Zeit und Ruhe in eine sensible Lebensphase ein, die durch schwere Diagnosen, Sorgen und belastende Situationen am Lebensende geprägt werden. Die 12 Teilnehmer:innen des Kurses ergänzen das bereits bestehende Team von 25 Ehrenamtlichen.
Sie bereichern mit ihrer persönlichen Weise die Menschen, die in ihrer Nachbarschaft wohnen aber auch da, wo sie gebraucht werden. Sie nehmen sich für betroffene Menschen Zeit, begleiten durch die schwere Diagnose, haben ein offenes Ohr und Herz.
Da sein und da bleiben, auch wenn es schwierig wird, das tut Menschen in bedrückenden Lebenssituationen gut und gibt ihnen Halt. Und genau dies leisten die Ehrenamtlichen des Ambulanten Hospizdienstes im AWO Kreisverband. Sie sind da und widmen sich all den großen und kleinen Fragen, Gefühlen und Sorgen, die in einer letzten Lebensphase entstehen können. Aber sie sind auch die Garanten für ganz alltägliche Momente im Leben, dass vielleicht durch Sorgen, Ängste und Nöte so sehr belastet wird. Nochmal gemeinsam in den Park gehen und die Sonne genießen, die Geschichten und Fotos eines gelebten Lebens Revue passieren lassen, oder aber eben entlastende Gespräche führen, immer möglichst dem folgend, was der betroffene Mensch gerade braucht, was gut tut.
„Eigentlich mache ich ja gar nicht so viel, ich bin ja nur da und höre zu“, so beschreibt es eine Ehrenamtliche, „aber die Dankbarkeit ist so groß, und das gibt mir das gute Gefühl, genau das Richtige zu tun. Das ist schön!“ „Und es ist ja auch das, was ich persönlich in schweren Zeiten erlebt habe, wie gut das ist, das da Menschen sind, die für mich da sind“, ergänzt eine andere Ehrenamtliche, „und das motiviert mich für mein Ehrenamt, das möchte ich jetzt zurückgeben. Da schenke ich doch gerne ein bisschen von meiner Lebenszeit.“
Im Oktober möchte der Ambulante Hospizdienst im AWO Kreisverband einen neuen Kurs für Hospizehrenamtliche starten. „Der Bedarf nach ehrenamtlich Unterstützung am Lebensende ist groß“, so die Koordinatorin Jennifer Pettker, die mit ihrem Kollegen, Bernd Vinke, den neuen Hospizkurs leiten wird.

Weitere Information
für Interessent:innen erhalten sie von den Koordinatorinnen über die Büronummer 0521-93 202 53.

 

 

Neue Hospizbegleiter starten ins Ehrenamt

Sterbende zu begleiten heißt zuzuhören

Neue Hospizbegleiter des Ev. Johanneswerks starten ehrenamtlich in sechs Bielefelder Altenheimen und in der privaten Häuslichkeit

Sie setzen sich bewusst mit dem Thema Sterblichkeit auseinander, um andere auf ihrem schweren Weg begleiten zu können: Acht Bielefelder haben ihre Ausbildung zum Hospizbegleiter im Ev. Johanneswerk erfolgreich abgeschlossen und engagieren sich jetzt ehrenamtlich in der Sterbebegleitung. Ihre Einsatzorte: Sechs Pflegeeinrichtungen des diakonischen Trägers und das private Zuhause Betroffener, die über das Palliativnetz Bielefeld vermittelt werden.

Ein dreiviertel Jahr lang hatten sich die Kursteilnehmer vorbereitet, trafen sich wöchentlich und stiegen intensiv in die Thematik von Tod und Sterben, aber auch die eigene Vergänglichkeit ein – etwas, das einige anfangs an persönliche Grenzen führte. „Unser eigenes Ende ist selten ein Thema, das auf den Tisch kommt, wenn man abends gemütlich mit Freunden zusammensitzt“, erläutert erklärt Hospizkoordinatorin Eva Blomeier, die den Kurs leitet und nun die Zertifikate an die neuen Hospizbegleiter übergab. Doch es sei wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, um Verständnis für die Gedanken und Bedürfnisse Sterbender zu entwickeln.

Weiterlesen

Das Leben ist nicht planbar…

Wir erleben Krisen, Schicksalsschläge und müssen uns von Menschen verabschieden.

Da ist es zum einen eine lange Krebserkrankung, der plötzliche Unfalltod oder aber ein Suizid. Das Leben teilt sich für Betroffene in ein „Davor“ und ein „Danach“.

So unterschiedlich wie die Sichtweise auf den Verlust eines nahen Angehörigen ist, so vielfältig sind auch deren Bewältigungsstrategien. Welche Ressourcen stehen Betroffenen zur Verfügung und welche Perspektiven können entwickelt werden?

Weiterlesen

Trauercafé im BZ Kreuzstraße immer am 1. Sonntag im Monat

Trauercafé im BZ Kreuzstraße in Bielefeld

Sonntags gemeinsam Kaffeetrinken

Ein Ort zum Reden, Lachen, Weinen und Trösten ist das Offene Trauercafé im Begegnungszentrum Kreuzstraße der Diakonie für Bielefeld an jedem 1. Sonntag im Monat.

Das nächste Trauercafé hat am Sonntag, den 07. April 2024, geöffnet. Von 15:00 bis 17:00 Uhr sind alle Menschen in Trauer, die nicht alleine ihren Sonntagskaffee trinken möchten, in das Begegnungszentrum in der Kreuzstraße 19a eingeladen. Erfahrene ehrenamtliche Mitarbeitende spenden Trost oder hören einfach nur zu. Eine Anmeldung zum Trauercafé ist nicht erforderlich.

 

Weiterlesen

Neue Trauergruppe startet Anfang November 2021

Wegbegleitung für Trauernde

Plätze in neuer Trauergruppe frei

Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen erscheinen gewohnte Wege oft versperrt oder mühsam zu gehen. Die Hospizarbeit im Ev. Johanneswerk bietet für Menschen in Trauer ab November eine Wegbegleitung im Rahmen von Gruppentreffen an, um ihren Verlust zu bewältigen. Begleitet und unterstützt werden sie von zwei ausgebildeten Trauerbegleiterinnen. Für die Treffen sind jetzt wieder einige Plätze frei geworden. Innerhalb der Trauergruppe können Betroffene in einem geschützten Raum über ihre Gefühle sprechen, sich mit anderen austauschen und Verständnis für ihre Situation erleben.

Weiterlesen

© 2026 Trauer und Trost

Theme von Anders NorénHoch ↑