Wegweiser für Vorsorge, Trauer und Trost

Autor: T und T (Seite 4 von 5)

Trauercafé im BZ Kreuzstraße immer am 1. Sonntag im Monat

Trauercafé im BZ Kreuzstraße in Bielefeld

Sonntags gemeinsam Kaffeetrinken

Ein Ort zum Reden, Lachen, Weinen und Trösten ist das Offene Trauercafé im Begegnungszentrum Kreuzstraße der Diakonie für Bielefeld an jedem 1. Sonntag im Monat.

Das nächste Trauercafé hat am Sonntag, den 07. April 2024, geöffnet. Von 15:00 bis 17:00 Uhr sind alle Menschen in Trauer, die nicht alleine ihren Sonntagskaffee trinken möchten, in das Begegnungszentrum in der Kreuzstraße 19a eingeladen. Erfahrene ehrenamtliche Mitarbeitende spenden Trost oder hören einfach nur zu. Eine Anmeldung zum Trauercafé ist nicht erforderlich.

 

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Friedhöfe sind Orte der Ruhe

Der Friedhof, ein Ort auch für die Lebenden

Die Vegetation auf manchen Friedhöfen ähnele derjenigen vor 150 Jahren.

Friedhöfe gehören nach Worten der Botanikerin Corinne Buch zu den artenreichsten Flächen in Städten.

Friedhöfe sind Orte der Ruhe. Hier finden Besucher die notwendige Stille zur Besinnung und für die Trauer um Verstorbene. Gleichzeitig bieten Friedhöfe bei entsprechender naturnaher Gestaltung wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Weiterlesen

Symbolik der Pflanzen

Der Valentinstag  ist der  Tag der Liebenden – auch auf dem Friedhof

Immer mehr Menschen  nutzen  den  14. Februar  als  Gedenktag  und  besuchen  ihre Verstorbenen auf dem Friedhof.

Wie oft es Friedhofsgärtner in ihrem Beruf mit der Bedeutung der Pflanzen, mit ihrer Symbolik und den vielfältigen Sinngehalten zu tun haben, wird vielen Menschen besonders am Valentinstag bewusst. Dabei sollte eben nicht nur an die roten Rosen als Ausdruck empfundener Liebe zu einem Menschen gedacht werden. Blumen und Pflanzen, Bäume und Sträucher begleiten uns im täglichen Leben. Natürlich auch im Tod. In besonderer Weise sollen sie Trauer zum Ausdruck bringen, Trost spenden und den Lebenden Hoffnung geben sowie Erinnerungen an die Verstorbenen aufrechterhalten.

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Neue Trauergruppe startet Anfang November 2021

Wegbegleitung für Trauernde

Plätze in neuer Trauergruppe frei

Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen erscheinen gewohnte Wege oft versperrt oder mühsam zu gehen. Die Hospizarbeit im Ev. Johanneswerk bietet für Menschen in Trauer ab November eine Wegbegleitung im Rahmen von Gruppentreffen an, um ihren Verlust zu bewältigen. Begleitet und unterstützt werden sie von zwei ausgebildeten Trauerbegleiterinnen. Für die Treffen sind jetzt wieder einige Plätze frei geworden. Innerhalb der Trauergruppe können Betroffene in einem geschützten Raum über ihre Gefühle sprechen, sich mit anderen austauschen und Verständnis für ihre Situation erleben.

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Tag des Friedhofs

Natürlich erinnern

Unter dem Motto „Natürlich erinnern“ finden am dritten September-Wochenende bundesweit zahlreiche Aktionen statt.

Seit nunmehr zwanzig Jahren ist der „Tag des Friedhofs“ ein fester Bestandteil im Veranstaltungsprogramm vieler Städte. Unter dem Motto „Natürlich erinnern“ finden am dritten September-Wochenende (18. und 19.09.2021) bundesweit zahlreiche Aktionen statt. So wie auch im vergangenen Jahr, steht der bundesweit stattfindende „Tag des Friedhofs“ 2021 unter dem Motto „Natürlich erinnern“.

Ins Leben gerufen wurde der „Tag des Friedhofs“ 2001 vom Bund deutscher Friedhofsgärtner gemeinsam mit Friedhofsgärtnern, Steinmetzen, Bestattern, Floristen, Städten, Kommunen, Religionsgemeinschaften und Vereinen. Mit Hilfe dieser unterschiedlichen Partner hat sich das Aktionswochenende zu einem Event entwickelt, das in Deutschland Jahr für Jahr tausende Neugierige anlockt. Die Friedhofsgärtner und auf dem Friedhof tätigen Gewerke machen mit einem breitgefächerten Programm auf die gesellschaftliche Bedeutung des Friedhofs und die Formen moderner Trauerkultur aufmerksam.

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T•O•M – Trauerbegleitung · Orientierung · Miteinander

Begleitung für Eltern mit Sternenkindern

Für Eltern, deren Kind während der Schwangerschaft oder nach der Geburt verstirbt, bricht eine Welt zusammen, egal, in welcher Schwangerschaftswoche und unter welchen Umständen dies geschieht. Mit einer Schwangerschaft sind Hoffnungen, Wünsche und Zukunftsplanungen verbunden.

Eine Fehlgeburt ist leider immer noch ein Tabuthema; Sterneneltern wird häufig zu wenig Verständnis entgegengebracht und zu wenig Raum geschaffen, sich mit ihrer Situation auseinander zu setzten.

Diesen Raum möchte ich anbieten. Einmal anhand einer festen Trauergruppe für Sternenmütter und einmal durch ein offenes Sternenelterncafé.

Wer ich bin?
Ich heiße Lea Epp, bin Sozialpädagogin, Mitte dreißig, Mama von Sternenkindern und esse unheimlich gerne Kekse. Seit Anfang 2021 biete ich durch meine emphatische, strukturierte, feinfühlige und reflektierende Art diese Begleitung in und um Bielefeld an.

Die Begleitung und die Treffen sind kostenlos und richten sich an alle Betroffenen und Angehörigen. Egal ob der Verlust vor kurzer Zeit war oder schon länger her ist.

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage
www.tom-trauergruppe.webnode.com
Sie können sich auch gern direkt bei mir melden: lea.epp@gmx.de

 

Hospizarbeit: So viel Begleitung wie möglich

DiakonieVerband Brackwede begleitet Menschen auf dem letzten Lebensweg

Menschen ein würdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen – das hat sich die Hospizarbeit im Bielefelder Süden zur Aufgabe gemacht. Doch wie kann die Begleitung Todkranker in Zeiten der Corona-Pandemie aussehen? Sabine Kroll von der Hospizarbeit der DiakonieVerband Brackwede fasst es so zusammen: „So viel Schutz wie nötig – so viel Begleitung wie möglich.“

Die Pandemie stellt uns alle seit einem Jahr vor große Herausforderungen. Von den Menschen, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden, verlangt sie noch mehr. Denn gerade dann sind Nähe und Zuwendung besonders wichtig. Das Ziel: Niemand muss allein sterben. Beim DiakonieVerband Brackwede übernehmen drei Hauptamtliche und rund 75 besonders geschulte ehrenamtliche Kräfte die professionelle Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen. Finanziert wird diese Hospizarbeit unter anderem über die Kirchensteuer und Spenden.

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Wir konnten nicht Abschied nehmen

Ein immer wiederkehrendes Thema in unseren Trauergruppen ist das nicht Abschied nehmen können.

Da ist es zum einen der Unfalltod, der Suizid oder eine ungeklärte Todesursache, die eine persönliche Verabschiedung nicht möglich gemacht haben. Nun erleben wir in den letzten Monaten eine Vielzahl an Trauernden, denen es durch die Kontaktbeschränkungen oder eigene Quarantäne gar nicht möglich war, ihre Angehörigen im Krankenhaus, im Pflegeheim zu besuchen oder sich persönlich zu verabschieden. Zurück bleiben immer Angehörige, denen ein wichtiger Teil auf ihrem Trauerweg fehlt – das Begreifen des Verlustes.

Uns ist es wichtig, unsere Teilnehmer*innen anzuregen „ins Tun“ zu kommen, dem Unfassbaren nicht ohnmächtig ausgeliefert zu sein. Vielleicht ist noch ein Gespräch mit dem Pflegepersonal hilfreich, um offene Fragen und Unsicherheiten zu klären. So kann auch noch ein Brief oder Gedicht geschrieben, ein Bild gemalt werden und als Beigabe mit in den Sarg gelegt werden. Falls das nicht möglich ist, kann das Gestaltete später auf dem Friedhof oder an einer anderen Stelle vergraben werden.

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Uni-Studie zur Trauer ab 60 Jahre

Studie der Universität Leipzig zu Trauer und Verlust ab 60 Jahren

Am Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Universität Leipzig wird aktuell eine Studie zu Trauer und Verlust im höheren Lebensalter durchgeführt. Die Studie richtet sich an Personen ab dem 60. Lebensjahr, die den Verlust einer ihnen nahestehenden Person erlebt haben, der mindestens 6 Monate oder länger zurückliegt und die sich dadurch belastet fühlen. Im Rahmen der Studie sollen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für Trauernde (Programm A: Online-Selbsthilfe, Programm B: Trauerratgeber) getestet werden. Eine Studienteilnahme ist deutschlandweit möglich. Teilnehmer*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30,00 Euro.

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